Historischer Rundwanderweg in Münchweier

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Historischer Rundwanderweg

Karte historischer Rundwanderweg

„Historischer Rundweg“   
Das Dorf Münchweier ist bereits im 8.Jahrhundert entstanden. Dorf, Pfarrei und Kirche sind die allerältesten der Gegend. Als Munivilre ist Münchweier im 9.Jahrhundert erstmals erwähnt. Erleben Sie einen Hauch der Geschichte von Münchweier, in dem Sie den „Historischen Rundweg“ begehen.  
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1. Rathaus
Hier beginnt Ihr Rundweg am „Historischen Ortskern“, der gemäß §19 des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz des Landesdenkmalamt steht.
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2. Gasthaus Sonne
Das Gasthaus ist die ehemalige Stubenwirtschaft und das älteste Gasthaus in Münchweier. Es ist anzunehmen, dass das enorme Gebäude als Wirtschaft und Übernachtungsmöglichkeit durch das Kloster Ettenheimmünster erbaut wurde. Schon bevor 1551 der klösterliche Weinkeller erwähnt wurde, ist die „Sonne“ als Markthalle und Abgabehalle des Zehnten, in den Unterlagen des Klosters beschrieben.
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3. Kirche
Grundsteinlegung  29.04.1828
Eingeweiht am 28.10.1829
Grabstätte des „Heiligen Landolin“
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4. Schulhaus
In diesem Haus am Kirchberg, in der sogenannten „Schulstube“ wurden bis 1840 die schulpflichtigen Schüler unterrichtet. Erstmals als Schulhaus erwähnt wurde es um 1650. Das Gasthaus Rebstock betreibt heute nach einem aufwendigen Umbau im Jahre 2003/04 unter Denkmalschutzvorgaben seine Metzgerei in diesem Gebäude.
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5. Gasthaus Rebstock
Dieses Wirtshaus ist schon seit Jahrhunderten als Gasthaus bekannt. Seit wann es den Rebstock als Gasthaus gibt, konnte allerdings bis heute nicht nachgewiesen werden. 1854 übernahm die Familie Kollofrath das Gasthaus und betreibt es heute in der 4.Generation.
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6. Stegmühle / Steiners Mühle
Sie ist benannt nach dem alten schmalen Steg der bei der Mühle über den Ettenbach führte. Anfang des 18.Jh. erstmals genannt, steht sie heute noch auf dem vom Wasser umgebenen Platz im Bach. 1887 Kauf der ersten fahrbaren Dreschmaschiene nach Münchweier. Seit über 130 Jahren ist die Mühle im Besitz der Familie Steiner und wird immer noch betrieben. Deshalb ist die Mühle heute bekannt als „Steiners Mühle“. 
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7 . „s´Wieger´s Haus“
Ein Schmuckstück im Dorfkern von Münchweier. Das Gebäude wurde 1620 als landwirt-schaftliches Anwesen errichtet- mit Scheune, Stall und Schopf. Erbauer war laut der heute noch lesbaren Inschrift über der Kellertür Hans Grafmüller, ein wohlhabender Bürger. Nach dem Grafmüller gestorben war, heiratete seine Witwe 1680 den Bauern Joseph Wieger. Von da an trug das Haus seinen Namen. Erst im Jahre 1979 erlosch durch den Tod von Anna Wieger der Namen Wieger nach fast 300 Jahren. Das Haus steht unter Denkmalschutz.
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8. Hochwasserbrunnen
An diesem Brunnen wurden die Hochwasser der Jahre 1872, 1927 und 1932 notiert. 1927 wurde der höchste Hochwasserpunkt festgehaten. Der Brunnen steht heute nicht mehr an seinem ursprünglichen Standort. Dieser war auf der Strassenseite gegenüber des Gasthauses Rebstock. 
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9.  „Isele´s Strausse“
Familie Joachim Isele eröffnete 1995 die Straussenwirtschaft. Damit ist er der erste Winzer im Dorf, der über die Weinvermarktung seinen Lebensunterhalt finanziert. 
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10. Meierhof
Er war das wichtigste Hofgut des Klosters Ettenheimmünster, bis zu seiner Auflösung 1803. Bei diesem Hof handelt es sich vermutlich um den bereits im Jahre 926 erwähnten Hof, der später als Herrschaftshof des Klosters galt. Auf diesem Lehnhof wurde dreimal im Jahr vom Abt Gericht gehalten. Hier hat sich Abt Landelin mit seinem Wappen verewigt, der zur Zeit Abt war, als Kardinal Rohan nach Ettenheim kam. Im Garten dieses Hofes wurden auch Gerichtsurteile vollstreckt, so wurde die angebliche Kindsmörderin Ursula Tränkle hier enthauptet. Diese Hinrichtung führte zu einem jahrelangen Streit zwischen der bischöflichen und der klösterlichen Verwaltung. Wegen dieser Hinrichtung musste Abt Eck schließlich in Wien Rede und Antwort stehen, wo er im Jahre 1740 auch verstarb. Abt Eck werden auch einige Gruselgeschichten nachgesagt. 
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11. „Wirtschäftli“
Familie Gerhard Tränkle eröffnete 1985 die Wirtschaft. Ein ehemaliges Wohnhaus mit Stallung wurde zu dieser Gaststätte umgebaut. 
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12. Löffelmühle
1584 erwarb Blasius Grafmüller die Reibemühle von der Gemeinde Münchweier. Diese Reibemühle war eine Steinwalze, die auf einer festen, ebenen, kreisrunden Bahn die gebrochenen Hanfstengel zerrieb. 1683 erstellte das Kloster Ettenheimmünster ein massives Gebäude. Bis 1798 war es die klösterliche Reibe. 1799 erbaute der neue Eigentümer Anton Franz eine Mahlmühle dazu. Das führte zu Auseinandersetzungen mit den Rohrmattenbesitzern wegen des alten Bewässerungsrechtes. 1816 ersteigerte Johannes Löffel die Mahl- und Reibemühle. Seit dieser Zeit heißt dieses über 400jährige Haus im Volksmund „Löffili-Miili“. 1968 wurde der Mühlbetrieb eingestellt. 
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13. Stellfalle
Eine der wenigen Wassersperren, welche noch im orginalen „Holzgewand“ das Hochwasser verhindern sollen.
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14. Wanderpfad
Sie wandern auf gut befestigtem Wege am Ettenbach, mit seinem unveränderten Naturbett, umgeben von idylischer Landschaft.
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15. Roßschwemme
An diesem Platze wurden seit jeher die Pferde im Bach gewaschen. Einmal im Jahr macht der Kultur- und Heimatverein aus diesem Anlass eine Brauchtumsveranstaltung, bei der alle Pferde im Dorf von deren Reitern gewaschen werden.
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16. „Beilegrummholz“
Eines der ältesten Handwerke im Dorf ist das des Wagners. Holzräder für die „Karren“ (Anhänger) der Pferde waren seine Hauptaufträge. Den Namen hat dieses Haus der Familie Beile aus dem Volksmund. Noch heute wird dieses Handwerk und die „alte Werkstatt“ von einem Sohn des „Beilegrummholz“ als Hobby betrieben.
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17. Schwarzgräble
Zufluss des Wassers aus dem Wald. Unverändert im Naturbild.
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 18. Mühlenpfad
Auf diesem Rundweg erleben Sie immer wieder anmutig, die schöne Natur von Münchweier.
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19. ehemalige Dorfmühle
Das Nachbarhaus „Hirtehaus“ wird in Zusammenhang mit der Dorfmühle 1926 im Buch "Erneuerung des Rechte des Klosters für Ettenheimmünster" erwähnt. Sie ist die älteste Mühle in Münchweier. Allerdings seit Jahren im Zerfall. 
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20. Hirtehaus
Dieses Haus wird schon im Jahre 1626 in dem Buch „Erneuerung der Rechte des Klosters Ettenheimmünster“ als das „Neuwe Hürthen Heüsslin“ beschrieben. Im 17. und 18.Jahrhundert werden 13 Schaf-, Ziegen-, Rinder-, Pferde- und Schweinehirte aufgeführt, die in diesem Haus wohnhaft waren. Das Haus gehörte dem Kloster Ettenheimmünster, wofür die Gemeinde Münchweier 3 Schilling Pachtzins bezahlte. 
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21. ältester Dorfbrunnen
Der älteste Dorfbrunnen steht heute „im Winkel“. Wo sein Stammplatz einst war, konnte bis heute nicht ermittelt werden. Die eingearbeitet Jahreszahl ist 1557 mit den Initialien G+L
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