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Großer Rundwanderweg 1+2
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Wanderung rund um Münchweier - „Auf den Spuren der Mönche“
geschichtliche und naturverbundene Wanderung.
Sie wandern auf gut angelegten Wegen, deren Ursprung teilweise auf das 8. Jahrhundert, als Fußpfad der Mönche, zurück zu führen ist. Sie erleben die Naturgewalten des „Sturm Lothar“ und die herrliche Natur von Münchweier. Sie haben herrliche Ausblicke auf das Dorf oder ins Rheintal . Begeben Sie sich auf die Geschichte von Münchweier, einem der ältesten Orte dieser Gegend. Ein Ort im Schwarzwald, gleichermaßen wie in der herrlichen Landschaft des Rheintals gelegen.
Bei guter Sicht können Sie weit ins benachbarte Elsass blicken.
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1. Lautenbach
Der Lautenbach kommt schon in der Erzählung zum Tod des heiligen Landelins vor.
„Im Jahre 640 wird der heilige Landelin, aus vornehmem Geschlecht in Irland beim Zusammenfluß des Lautenbach mit der Unditz (Ettenbach) von dem Jäger des heidnischen Gisokus des Herrn der benachbarten Gisenburg, enthauptet“.
In der heutigen Zeit ist der Lautenbach das Mahnmal an die Auswirkungen des „Sturm Lothar“ am 26. Dezember 1999. Hier wütete der Sturm am stärksten. Es ist kaum zu glauben, was hier die Kräfte der Natur bewirken konnten. Ein zuvor herrliches Waldgebiet wurde am heiteren Tage umgerissen. (nach oben)
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2. Steinbruch
Neben verschiedenen Handwerksberufen im Tal, war das Arbeiten im Steinbruch das Hauptbrot Münchweirer Bürger für Jahrzehnte.
An diesem Platz wurde der Abbau des damals wertvollen Sandstein betrieben.
Heute gleicht dieser Ort eher einem Schauplatz für „Winnetou-Festspiele“. (nach oben)
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3. Bruderdobel
Der Bruderdobel erinnert an den Fußpfad der Mönche vom „Neuen Kloster“ in Ettenheimmünster zum ältesten Kloster im Walde.
Vom Bruderdobel bis zur Menschenhöhle durchlaufen sie den Fußpfad der zwischen
700 800 entstand. Dieser Platz wurde vom Kultur- und Heimatverein im Jahre 2001 in mühevoller und aufwendiger Arbeit neu angelegt. (nach oben)
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4. Menschenhöhle
Über die ganzen Kriege war die Menschenhöhle neben dem Heidenkeller, ein weiterer Zufluchtsort der Menschen im Dorf. Es soll in diesem Gebiet noch zwei weitere solcher Höhlen gegeben haben. Diese Höhle wurde auch während dem 1.Weltkrieg als Zufluchtsort genutzt. (nach oben)
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5. Altes Kloster
An diesem Platze waren die ersten Einsiedler „Ureinwohner“ von Münchweier bereits vor 700 n.Chr. zu Hause. Wenige Meter oberhalb sind einzelne Steine und die "Plattform" des „alten Klosters“ zu finden. (nach oben)
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6. Windräder mit Aussichtsturm
Erneuerbare Energie ist für diese Gegend kein Tabu-Thema. Durch die Nähe der Windräder an der Wanderstrecke, sollten Sie die Gelegenheit nicht versäumen, den wunderschönen Fernblick über das Rheintal vom Aussichtsturm aus zu geniessen. Sie befinden sich an diesem Platze direkt unter den Windräder. (nach oben)
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7 . Brudergarten
In der Geschichte von Münchweier steht geschrieben, dass um 725 der Bischoff Widegern (Wiggerin oder Witger) von Straßburg die zuvor im „Brudergarten“ angesiedelten Einsiedler, im Tal am Grab des heiligen Landelin vereinigte. Er gründete ein Klösterlein und gibt ihm den Namen „Mönchenzell“.
Heute steht hier in diesem Gebiet eine gern genutzte Naherholungsanlage (nach oben)
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8. Naturschutzgebiet
Dieses Naturschutzgebiet ähnelt dem des Rheintals. Hier sind teilweise Vogelarten wie im Taubergießen vorhanden. Der „Ettenheimer Storch“ bezieht z.B. seine Nahrung aus diesem „Feuchtgebiet“. (nach oben)
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9. St. Anna Kapelle
Wie alt die Kapelle ist, konnte bis heute nicht festgestellt werden.Sicher ist nur, dass sie schon vor dem 30jährigen Krieg bestand. In dem im Jahre 1626 geschriebenen Buch „Erneuerung der Rechte des Klosters Ettenheimmünster auf das Dorf Münchweier“, wird die Kapelle als „Sanct Annen Heusslin“ beschrieben. Im Jahre 1747 erfolgte ein Neubau der Kapelle. 1898 wurde ein Vorbau errichtet, der als Zuflucht vor dem Gewitter dienen sollte.
(nach oben)
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10. Ofenberg („Münchweirer Wald“)
Einen eigenen Wald besaß Münchweier erst ab 1807. Der Münchweirer Wald entstand durch die „Teilung des Ettenheimer Genossenschaftswaldes“. Dabei wurde Münchweier die Waldgebiete Brudergarten und Ofenberg zugewiesen. Der letztere musste Münchweier zur Finanzierung des Schulhaus Neubau im Jahre 1971 an das Land BW verkaufen.
(nach oben)
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11. Bannwald
Dieser Wald wurde vom Forstamt nach dem „Sturm Lothar“ zum „Wildnisgebiet“ ausgesteckt. Hier soll beobachtet werden, wie sich die Natur selbst erholt und entwickelt, bzw. welche neuen Tierarten sich dabei ansiedeln.
(nach oben)
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12. Heidenkeller (Pyramide)
Über das Alter und damit die völkische Zuweisung der Befestigung des Heidenkeller besteht keinerlei Klarheit. Der Heidenkeller wurde jedenfalls in den ersten Dokumentationen öfters mit der unweit gestandenen Giesenburg verwechselt oder in Einklang gebracht.
(Die Giesenburg war römischer Besitz und wurde 722 zerstört und nicht mehr aufgebaut) Der Name Heidenkeller findet sich zweimal im Totenbuch des Pfarrarchivs Münchweier (1638 und 1679). Der Heidenkeller war als Zufluchtsort schon längst vor dieser Zeit von den Vorfahren angelegt worden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen des Heidenkeller begann im Jahre 1927. Dabei wird die Pyramide beschrieben. Ca. um 1807 sind für die Besucher des Bades in Ettenheimmünster die Steine des Abschnittswalles zu einer Pyramide aufgebaut worden. Von diesem erhabenen Standpunkt aus übersieht man mit einem Blick das ganze Rheintal von dem Kaiserstuhl an bis nach unter Straßburg. Eben diese großartige Aussicht ist es, welche im Jahre 1815 die Badegäste veranlasste, den Weg dahin zugänglicher und den Platz annehmlicher zu machen. Die Pyramide hatte eine Höhe von 36 Fuß auf der Grundfläche im Durchmesser eine Breite von 42 Fuß samt darunter befindlichem Keller.
(nach oben)
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